20.08.2026 –, Infoladen Borke
Die Aufrüstung in Europa macht auch vor Gesundheitsstrukturen nicht Halt.
Im Input werden die Pläne für die Militarisierung des Gesundheitssystems in Deutschland vorgestellt.
Wir möchten diskutieren, wie Widerstand dagegen aussehen könnte und wie wir die Situation in der Schweiz einschätzen.
Input und Diskussion mit einer Gefährtin aus Deutschland.
Die Aufrüstung und die Bestrebungen in Richtung Kriegstüchtigkeit in Europa machen auch vor unseren Gesundheitsstrukturen nicht Halt. Die medizinische Versorgung von Soldat:innen und verletzten Zivilist:innen ist essenziell, um Kriege führen zu können. In den Planspielen des deutschen Verteidigungsministeriums werden täglich tausend zusätzliche Patient:innen versorgt werden müssen. Nach heutigem Stand würde das Gesundheitssystem nach zwei Tagen an die Kapazitätsgrenzen kommen. Die Versorgung von Zivilisti:innen soll zugunsten von Soldat:innen benachteiligt werden. Die Verwaltung des zivilen Gesundheitswesens wird unter militärische Kontrolle gestellt. Während bereits heute die Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen prekär sind, werden kriegerische Auseinandersetzungen diese Situation eskalieren lassen. Im Input werden die Pläne für die Militarisierung des Gesundheitssystems in Deutschland vorgestellt. In einer der Diskussion wollen wir uns die Frage stellen, wie Widerstand dagegen aussehen könnte und wie wir die Situation in der Schweiz einschätzen.
Anarchistischer Infoladen Borke in der Reitschule https://borke.noblogs.org/