21.08.2026 –, Infoladen Borke
Im Süden Mexikos wehrt sich die indigene Bevölkerung mit kollektiver Organisierung und dem Aufbau von gemeinschaftlichem Leben gegen den kapitalistischen Sturm. Gegen Zerstörung und Krise, mit dem Kampf für das Leben.
Der Widerstand gegen die kolonialistische und kapitalistische Ausbeutung in Chiapas, dem südlichsten Bundesstaat Mexikos, hat eine lange Geschichte. Seit dem Aufstand der Zapatist*innen 1994 haben sich viele globale Krisen zugespitzt und im Süden Mexikos treibt die neoliberale Regierung mit Megaprojekten die Zerstörung weiter voran. Dagegen wehrt sich die indigene Bevölkerung mit kollektiver Organisierung und dem Aufbau von gemeinschaftlichem Leben. "el común" bezeichnet diese Vision, die in vielen indigenen Gemeinden in Chiapas täglich in die Praxis umgesetzt wird.
Nach einem kurzen Überblick über die aktuelle politische Lage im Süden Mexikos hören wir Berichte von Aktivist*innen, die diesen Frühling vor Ort waren und diskutieren im Anschluss gemeinsam über die Perspektive, die uns "el común" bieten kann.
- von Direkte Solidarität mit Chiapas
„Direkte Solidarität“ heisst für uns eine kritische und offene Zusammenarbeit mit der zapatistischen Bewegung in Chiapas sowie mit sozialen Bewegungen in Oaxaca und Guerrero.