2026-08-21 –, Kino
Angesichts der jüngsten geopolitischen Umbrüche wird europaweit aufgerüstet – und mittendrin die vermeintlich neutrale Schweiz.
Wir diskutieren politische Richtungskämpfe innerhalb der Schweiz, ihre Militarisierung – und was die Linke dagegen tun kann.
Die Welt brennt: Krieg und Krise wüten, während ihre Verwalter die globale Ordnung zu ihren Gunsten neu zu ordnen versuchen. Angesichts der jüngsten geopolitischen Umbrüche wird europaweit aufgerüstet – und mittendrin die vermeintlich neutrale Schweiz.
Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage nach der Neupositionierung des Schweizer Kapitalismus: Wie verortet sich der Kleinstaat im westlichen Machtgefüge? Warum steigen die Rüstungsausgaben, weshalb wird das Kriegsmaterialrecht angepasst und was steckt hinter einer ideologischen Aufrüstung, die sich in Schule, Medien und öffentlicher Debatte beobachten lässt?
Zugleich stellt sich die Frage, wie sich die Linke jenseits der imperialen Blöcke positionieren kann und was unter diesen Bedingungen eine konsequent antimilitaristische Praxis bedeutet.
Krieg und Krise, wohin man schaut. Wer darüber nicht verzweifeln mag und sich von reaktionären Antworten nicht angesprochen fühlt, ist herzlich eingeladen, mit uns ins Gespräch zu kommen. Regelmässig diskutieren wir mit Gästen aus der kritischen Forschung und linken Bewegungen die drängenden Fragen unserer Zeit.
Dabei stehen wir auf dem Boden der marxistischen Theorie und wollen Sichtweisen ausserhalb des bürgerlich und links-liberal dominierten Mainstreams fördern. Unser Ziel ist es, eine lebendige Gegenöffentlichkeit aufzubauen, welche die herrschenden Ideen unserer Zeit herausfordert.
Wir bringen Bewegung in die Debatte – und im besten Fall auch auf die Strasse.